Pilze und die Pilzthematik in der Medizin

Die biologische Aufgabe von Pilzen in der Natur ist der Abbau und die Zersetzung von wertlosem Material. Ohne Pilze könnten andere Pflanzen nicht überleben und die Umwelt wäre nicht so wie sie ist.

Für uns Menschen sind drei Arten von Pilzen von gesundheitlicher Relevanz:

  • Hefepilze
  • Schimmelpilze
  • Haut- Haar- und Nagelpilze

Dieser Artikel widmet sich den Candida Pilzen, einer Gattung der Hefepilze.

Das Thema Pilze ist in der Medizin höchst umstritten, und es wird noch immer die Meinung von vielen Ärzten und Therapeuten vertreten, dass diese vernachlässigt werden können. So hört man oft von Ärzten, dass jeder Mensch Pilze im Darm hat, und das normal sein.

Andererseits ist es so, dass systemische Pilzbelastungen, die normal nur bei stark geschwächten und immunsupprimierten Menschen vorkommen, auch zum Tode führen können.

Eine Verharmlosung der Pilzthematik ist meiner Meinung nach unangebracht. Denn eine langfristige Candida Belastung ist eine unterschätzte Gefahr für die Gesundheit.  Und dies kann ich auch durch meinen eigenen Leidensweg und durch meine Ausbildung am I.M.U. College for Holistic Health und beim Heilpraktiker Alan Baklayan in München bestätigen. Es ist weder zu negieren, noch übertrieben zu behandeln. Eine genaue Testung mit geeigneten Testmethoden und eine professionelle, strukturierte und ganzheitliche Herangehensweise sind die beste Alternative im Umgang mit Pilzbelastungen.

Candida Pilze – Hefepilze

In einem gesunden Organismus können sich Pilze nicht festsetzen, sondern werden durch verschiedene Mechanismen des Immunsystems abgewehrt. Candida Pilze kommen in sehr kleinen Mengen in der natürlichen / eubiotischen Darmflora vor. Dann sind sie auch nicht belastend bzw. pathogen, sondern erfüllen einen guten Zweck. Die protektive Säuerungsflora bestehend aus Bacteroides, Lactobazillen, Bifidobakterien und Enterococcus Bakterien verhindert die Ausbreitung der Pilze und anderer schädlicher Organismen wie E.Coli, Clostridien, Salmonellen, und anderer Fäulnis-Bakterien- und Gärungs-Bakterien-Stämme, Viren und Parasiten.

Wenn sich Candida Pilze im Körper oder am Körper festsetzen können, ist der Körper bereits geschwächt und wird durch die Pilzbelastung und die Pilztoxine noch weiter geschwächt. Eine Pilzbelastung wird übrigens auch als Mykose bezeichnet.

Manchmal ist eine Kombinationsbelastung von Pilzen und Parasiten vorhanden, wobei die Parasitentoxine den Körper noch zusätzlich schwächen. Auch Kopplungen von Pilzen und Parasiten und Pilzen und Schwermetallen sind möglich.

Candida Pilze sind eine Gattung der Hefepilze und haben häufiger eine Infektionskomponente. Wenige Menschen bilden aber auch eine Allergie auf diese Pilze aus, was zusätzlich das Immunsystem schwächt.

Wenn eine Candida Belastung testbar ist, sollte dieser Zustand ernst genommen werden und systematisch therapiert werden, da Folgeschäden wie Immunsystem-Schwächung, Leberbelastungen und andere Organbelastungen und unangenehme Symptome wie Blähbauch, Verdauungsprobleme, Schwindel und Gedankennebel, usw. entstehen können.

Starke mykotische Belastungen sind im Normalfall bei schweren chronischen Krankheiten vorhanden, insbesondere bei Darmerkrankungen, Hauterkrankungen und Tumorerkrankungen.

Pilzinfektionen – belastete Organe und Körperbereiche

Candida Pilze belasten im Wesentlichen folgende Körperbereiche:

  • die Schleimhäute des Darms
  • die Schleimhäute der Speiseröhre und des Mundes
  • die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen
  • den Genitalbereich
  • die Haut
  • die Nägel

Haut- und Nagelpilze sind nur erfolgreich behandelbar, wenn die Pilzbelastung im Darm abgebaut ist und die Säure-Basen-Balance im Körper wiederhergestellt wurde.

Auch andere Organe wie z.B. die Pankreas, die Leber/Galle, die Blase, die Nieren können durch Candida Pilze belastet werden. Bei der Lunge ist das seltener der Fall, diese wird öfters von Schimmelpilzen oder Parasiten befallen.

Eine Candida Belastung des Darms ist nur möglich, wenn Risse in der eubakterischen Darmflora entstehen, und wenn das Immunsystem geschwächt ist. Denn die Pilze werden normalerweise durch Immunglobuline, Antikörper und diverse Abwehrzellen vernichtet.

Diese Risse in der Darmflora entstehen sehr oft durch Antibiotika Einnahmen. Aber auch andere Medikamente schädigen die sensitiven Darmbakterien. Protonenpumpenhemmer (Magenschutz) haben indirekt negativen Einfluss auf die Darmflora, da durch den entstehenden Magensäuremangel das Essen schlechter verdaut wird und sich der pH-Wert im Darm in Richtung basisch verschiebt.

Weitere Ursachen für Candida Belastungen

Negativer Stress, industriell hergestellte Nahrung und Pestizide und weitere Faktoren für aufwuchernde Pilzbelastungen wie Zucker, Glukosesirup, und Schweinefleisch haben auch einen schädigenden Einfluss auf die eubiotische Darmflora, was sie in meinem Blogartikel „Wie Sie auf Ihren Darm Achten“ nachlesen können. Auch

  • Nahrungsmittel Allergien und Unverträglichkeiten
  • Ein verändertes Darmmilieu
  • Denaturierte Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen und Farbstoffen
  • Schädigungen der Verdauungsorgane Magen, Pankreas und Leber
  • Ein falsches Essverhalten
  • Amalgamfüllungen der Zähne

tragen zu einer Belastung der empfindlichen Darmbakterien bei.

Unsere nützlichen Darmbakterien, die einen wesentlichen Teil der Verdauungsarbeit durch die enzymatische Aufschließung der Nahrung durchführen, benötigen gesunde, frische und vitalstoffreiche Lebensmittel und eine stressfreie Psyche, um optimale Arbeit verrichten zu können.

Auch die Toxin-Belastungen aus der Umwelt führen zu einer Belastung und Schwächung des Immunsystems.

Die meisten Faktoren beeinflussen sich gegenseitig: So schädigt z.B. ein falsches Ernährungsverhalten den Säure-Basen-Haushalt, die Darmflora, das Immunsystem, den Blutzucker, die Psyche, etc. was auch zu einem Teufelskreis führen kann.

Generell ist zu sagen, dass bei einem Körper der in der Säure-Basen-Balance ist und ein funktionierendes Immunsystem hat, Pilze keine Chance haben, sich zu manifestieren. Egal ob es Schleimhautmykosen, Hautmykosen oder Nagelmykosen sind. Haben sich Candida Pilze einmal mit einer mittleren oder schweren Belastung etabliert, sind diese im Normalfall schwer weg zubekommen. Denn sie können über Myko-Enzyme unser Immunsystem und unsere Abwehrmechanismen lähmen.

Da ca. 80% des Immunsystems darm-assoziiert ist, stellt eine Schleimhautmykose des Verdauungstraktes eine schwere immunologische Schädigung dar.

Generelle Faktoren für eine Entwicklung einer Mykose

Verschiedene Erkrankungen begünstigen die Entwicklung einer mykotischen Belastung wie z.B.

  • Hormonelle Erkrankungen

  • Gastro-intestinale Erkrankungen

  • Schwäche des Verdauungssystems

  • Störungen der normalen eubiotischen Darmbakterienflora

  • Pathologisches Darmmilieu (Gärungsmilieu, Fäulnismilieu)

  • Erkrankungen des Blutes

  • Übersäuerung

  • Allergien

  • Immundefizite

  • Tumorerkrankungen

  • Infektionskrankheiten

  • Gewebsschädigungen

  • Toxin-Belastungen

Auch medikamentöse Dauer-Behandlungen, Bestrahlungen und Fehlernährung ebnen den Weg für eine Pilzbelastung des Körpers.

Unterschied der Schwere einer mykotischen Belastung

Eine Candida-Pilzbelastung ist immer individuell zu beurteilen. Ich unterscheide Pilzbelastungen in verschiedene Stadien, nämlich

  • Leicht
  • Mittel
  • Schwer
  • Systemisch

Der Therapieerfolg einer Pilzbelastung ist immer individuell, je nachdem welche Belastungsform vorliegt.

Leichte Pilzbelastungen sind oft durch einfache Ernährungsumstellungen und Einnahme von natürlichen Anti-Pilzmitteln gut behandelbar. In diesen Fällen ist der Darm und das Immunsystem noch nicht stark geschwächt und auch die Ausleitungsorgane und der Säure-Basen-Haushalt sind noch intakt.

Mittlere Pilzbelastungen bedürfen schon einer gezielteren Testung und Behandlung, besonders einem mittelfristigen Darmaufbau und einer Milieusanierung, einer Stärkung der Ausleitungsorgane und des Immunsystems.

Bei schweren Pilzbelastungen gibt es schon eine Hyphenbildung, wobei die Pilze Hyphen (Pilzfäden) in die Darmschleimhaut verhaken. Diese Belastungen sind viel schwerer zu therapieren und benötigen eine umfassende Testung, eine langfristige Umstellung des Lebensstils, eine konsequente Milieusanierung, eine Stärkung der Ausleitungsorgane (besonders der Leber), und eine systematische Herangehensweise an diese Thematik.

Jede Art von systemischer Mykose, die chronisch kranke Menschen und Menschen mit starker Immunschwäche, aber auch Unfallopfer treffen kann, ist wegen der Gefahr einer Sepsis lebensbedrohend und muss von Ärzten mit systemischen Pilzmedikamenten und anderen Maßnahmen behandelt werden.

Mögliches Entwicklungsszenario einer Candida-Pilzbelastung

 

  1. Schwächung des Immunsystems durch verschiedene Faktoren
    • Stress, Umwelttoxine, fehlende Erholungszeiten, Energiemangel, Bewegungsmangel, Sonnenmangel, Ungesunde Ernährung, Vitaminmangel, Mineralstoffmangel, Antioxidantienmangel, Omega-3 Mangel, Übersäuerung, Medikamente, Allergien, Autoimmun-Reaktionen, Amalgamfüllungen, Zahn- und Kieferherde, E-Smog Belastungen, Rauchen, Drogen, psycho-somatische Belastungen, etc. (meistens mehrere Faktoren)
  2. Verringerung und Lähmung der lokalen Abwehr durch die Myko-Toxine und Myko-Enzyme der Pilze
  3. Immunzellen Lähmung durch Methylalkohol und andere Fuselalkohole und Sacharum album
  4. Vermehrte Pilz-Toxinbelastungen im Darm durch Myko-Toxine und Alkohol, Fuselalkohol und Aldehyde mit Verdrängung der eubiotischen Darmflora und Schädigung der Darmschleimhaut
  5. Allergische Schleimhautreaktionen durch die Bildung und Abwehr von Pilz-Antikörper-Komplexen
  6. Verstärkte Entgiftungsarbeit der Leber durch die Giftstoffe des Pilz-Stoffwechsels und dessen Fuselalkohole aus dem Gärungsprozess von Zucker
  7. Vermehrter Energieverbrauch der Immunabwehr und der Leber
  8. Mögliche Leberzellschädigung durch langanhaltende Alkohol- & Fuselalkohol- Belastung und dadurch entstehende Schwächung der Entgiftungsleistung
    • Die Leber kann bereits belastet sein, auch wenn die Leber-Blut Werte (GPT, GOT, Gamma-GT) noch im Rahmen des schulmedizinischen Befundes sind
  9. Einschränkung der Leber-Entgiftungs- und -Stoffwechselfunktionen als zentrales Stoffwechselorgan
  10. Candida Belastung des gesamten Verdauungstraktes mit der Gefahr der Bildung eines Leaky-Gut-Syndroms
  11. Mögliche Candida Belastung der Nasennebenhöhlen mit der Erzeugung unterschiedlicher nachfolgend dargestellter Symptome
  12. Mögliche Candida Belastung anderer Organe bei geschwächter Immunitätslage
  13. Vitamin- und Mineralstoffmangel durch Nährstoffkonkurrenz der Pilze, die alle Körperzellen und auch die Immunzellen betreffen

Auswirkungen von Candida Belastungen auf Organe

Eine Belastung mit Candida verursacht in gewisser Weise einen Teufelskreis. Denn eine Candida Belastung im Darm schädigt durch

  • Pilz-Toxine
  • Pilz-Enzyme
  • Alkohol und Fuselalkohole
  • Aldehyde

Die Alkohole, Fuselalkohole und Aldehyde werden im Gärungsstoffwechsel von Zucker durch die Candida Pilze produziert und schädigen die Darmflora und die Darmschleimhautzellen. Und somit wird auch die wichtige sIgA-Immunglobulin Abwehr der Darmschleimhautzellen gestört.

Wenn sich Candida Pilze im Körper festgesetzt haben, entsteht mit der Zeit auch eine immer größer werdende Leber Belastung. Denn die Leber als Zentrales Entgiftungsorgan muss die Giftstoffe und die schädlichen Stoffwechselprodukte des Pilzes entgiften.

Auch die Nieren und die Blase werden durch eine Candida Belastung stärker belastet, weil diese auch Pilztoxine ausscheiden müssen. Beide Organe können direkt von Pilzen betroffen sein.

Weiters kommt es auch oft zu Lymphsystem-Überlastungen. Die Lymphe ist bei allen Arten von Pilztherapien immer zu stärken und ich empfehle regelmäßig Bewegung zu machen, zu schwitzen und lymphstabilisierende Tees zu trinken und Spagyrika einzunehmen.

„Deshalb sind eine geeignete Testung und ein strukturierter und ganzheitlicher Therapieansatz zu empfehlen“.

 

Gefährliches Methyl-Quecksilber

Candida kann, so wie auch andere Mikroorganismen, Quecksilber in Methyl-Quecksilber umwandeln, was wesentlich giftiger ist, als das anorganische Quecksilber aus der Umwelt und den Amalgam-Legierungen. Dieses Methyl-Quecksilber ist für das Nervensystem und das Gehirn viel gefährlicher als das anorganische Quecksilber.

Belastungen der 5 Elemente im Sinne der TCM

Bei schweren Candida Belastungen, können fast alle Elemente mit den zugehörigen Organsystemen belastet sein. Element Feuer mit dem Dünndarm, Element Metall mit Dickdarm, Bindegewebe und Haut, Element Wasser mit Lymphe, Immun-Abwehr und Allergie und das Element Holz.

Im Zentrum der Belastung steht das Element Holz mit den Organsystemen Leber/Galle, Fettgewebe und Gelenke, das für die Entgiftung des Körpers und Zwischenlagerung von Toxinen zuständig ist.

Das Fettgewebe ist ein Toxinspeichersystem für den Fall der Überlastung der Leber. Wenn die Belastung und Überlastung des Körpers mit Pilz-Toxinen lange dauern, können Pilz-Toxine vom Körper auch in den Gelenken eingelagert werden. Dies führt zu Störungen in der Knorpelsubstanz und damit zu weicheren Knorpeln. Knorpel- und Gelenksschäden werden damit stark begünstigt.

Die Haut sollte als wichtigstes Reaktions-, Regulations- und Kompensations-Organ auch für die Toxin-Ausleitung gefördert und wenn überhaupt nur mit natürlichen Pflegeprodukten behandelt werden. Jede Art von Hautpflegeprodukten die Erdölsubstanzen wie Wachse und Paraffine enthalten, sind strikt abzulehnen, da sie den Stoffwechsel und die Regulation der Haut und damit die wichtige Entgiftungsleistung über die Haut blockieren.

  • Kontrollieren Sie Ihre Hautpflegeprodukte zu Hause auf enthaltene Erdölsubstanzen.

Dieser Artikel gibt einen schönen Überblick und stellt auch die verschiedenen Bezeichnungen der Mineralölsubstanzen dar.

Ein wichtiger zu beachtender Faktor bei einer Candida Pilzbelastung ist die Verschiebung des Säure-Basen Gleichgewichts in Richtung sauer. Deshalb sind unbedingt auch basenbildende Maßnahmen durchzuführen. Mykotische Belastungen können für viele Erkrankungen mitverantwortlich sein und begünstigen diese in jedem Fall.

Candida Selbst-Therapie – zu empfehlen?

Leichte Pilzbelastungen sind sehr gut selber zu therapieren. Selbstbehandlungen bei mittleren oder schweren Candida-Belastungen scheitern oft an der Komplexität der Sachlage und der körperlichen Zusammenhänge. Es kommt oft zu Herxheimer-Reaktionen durch den falschen Einsatz von Pilzmedikamenten oder Anti-Pilz Mitteln bei schon geschädigter Darmflora und Leber. Wenn große Mengen an Pilzen absterben, werden auch große Mengen an Pilztoxinen frei, die die Leber und Nieren und das Lymphsystem zusätzlich überlasten.

Oft werden wichtige Maßnahmen der Entgiftung, der Leber- und Nierenunterstützung, der Lymphstabilisation und der Ernährung nicht bedacht und nicht durchgeführt.

Eine Wiederinfektion durch nicht ganzheitliches Vorgehen inkl. Säure-Basen-Balance und Entsäuerung- und Entgiftungs-Maßnahmen ist bei mittleren und schweren Belastungen vorprogrammiert.

Mögliche Symptome einer mykotischen Belastung mit Candida Pilzen

  • Schluckschwierigkeiten
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Wechsel von Durchfall und Verstopfung und der Stuhlbeschaffenheit
  • Bauchschmerzen, Druckgefühl im Bauch
  • Blähungen, Winde, Abgang von Darmgasen
  • Reizdarm und Darmschleimhautreizungen
  • Darmkrämpfe
  • Alkoholunverträglichkeit
  • Unverträglichkeit von zucker- und hefehaltigen Nahrungsmitteln und Obst
  • Verstärkte Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten
  • Chemikalienüberempfindlichkeit
  • Heißhunger auf Süßes
  • Starke Hungergefühle
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Konzentrationsstörungen, Depressionen, Gedankennebel
  • Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit
  • Schlafstörungen
  • Ständige Müdigkeit / Abgeschlagenheit / Energiemangel
  • Schwächegefühl
  • Hautreizungen wie Ekzeme, Neurodermitis, Urtikaria, Atopische Dermatitis
  • Nasennebenhöhlen Probleme
  • Gelenkbeschwerden
  • Weichteilrheumatismus
  • Libidoverlust
  • Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte
  • Mittelohrentzündungen
  • Prostatabeschwerden
  • Infektionsneigung und Abwehrschwäche
  • Heuschnupfen
  • Juckreiz – Haut, Vagina und After
  • Scheidenpilzinfektionen
  • Entzündungen von Eileiter und Eierstöcken
  • Endometriose
  • Generelles Unwohlsein
  • Mundsoor
  • Mangelzustände im Vitamin- und Mineralhaushalt
  • Blutdruckregulationsstörungen
  • Kurzatmigkeit und Herzbeschwerden
  • Chronische Entzündungen

Achtung – Kopplung von Candida mit Parasiten und Schwermetallen

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Pilzbelastung auch im Zusammenhang mit einer Parasitenbelastung entstehen kann. Es gibt also

  1. Reine Pilzbelastungen
  2. Auf Parasiten aufgepflanzte Pilzbelastungen

Diese Tatsache hat wesentliche Unterschiede in der Therapie der Pilzbelastung zur Folge.

Bei einer reinen Pilzbelastung, sind nur die Pilze zu therapieren, natürlich mit allen anderen sinnvollen Begleitmaßnahmen wie Immunsystem Stärkung, Ernährungseinschränkungen, Entgiftung, Säure-Basen-Haushalts-Stabilisierung, etc.

Bei einer mit Parasiten gekoppelten Pilzbelastung sind die Parasiten vorrangig zu therapieren. Eine Kopplung sollte getestet werden, wenn Sie die mykotische Belastung nicht wegbekommen oder diese immer wieder auftritt.

Eine Kopplung von Pilzen und Parasiten ist jedenfalls schwieriger zu therapieren, da sich die Pilze die Abwehrmaßnahmen der Parasiten und die Parasiten die Abwehrmaßnahmen der Pilze zunutze machen, und sich gegenseitig gegen das Immunsystem verteidigen.

Eine Kopplung der Pilze mit Schwermetallen ist auch in der Therapie zu berücksichtigen.

Gärungsmilieu – Fäulnismilieu – Andere störende Darmkeime

Wichtig bei einer Pilztherapie ist es auch zu wissen, ob andere störende Darmkeime vorhanden sind, die den Darmflora-Aufbau torpedieren. Dies können

  • Gärungs-Bakterien
  • Fäulnis-Bakterien
    • Coli, Clostridien, Proteus, Klebsiella, Serratia, Campylobacter, Citrobacter, Pseudomonas, Shigellen, Yersinien, etc.
  • Heliobacter pylori
  • Salmonellen
  • Saccharomyces
  • Schimmelpilze
  • Staphylokokken
  • Streptokokken
  • Viren
  • Parasiten

sein.

Im Falle eines Gärungs-Milieus werden durch eine fehlerhafte enzymatische Aufschließung von langkettigen Kohlenhydraten Alkohol und Fuselalkohole wie Methylalkohol, Isopropylalkohol, Äthylenglycol im Darm erzeugt, die die Entgiftungsorgane und den gesamten Körper inkl. Gehirn belasten. Dies kann auch zu Völlegefühl, Blähbauch Aufstoßen, Unwohlsein, Schwindel, Gedankennebel, Schlafstörungen u.v.m. führen.

Bei einer geschädigten enzymatischen Verdauung von Eiweißen im Darm entsteht ein Fäulnismilieu, wodurch Fäulnisstoffe wie Pyrogenium, Indol, Skatol, Mercaptan und Thioäther gebildet werden können. Diese Stoffe sind genauso wie Fuselalkohole höchst giftig für die Leber und übersäuern den Körper sehr stark. Viel stärker als wenn man hochprozentigen Alkohol trinkt.

Scheidenpilz – Eine Candida Darm-Infektion sollte überprüft werden

Vaginalinfektionen sind häufig durch Candida Pilze versursacht. Dabei ist zu prüfen, woher die Infektion stammen kann. Es sollte auch eine Testung einer möglichen Darmpilzbelastung bei immer wieder kehrenden Scheidenpilzinfektionen durchgeführt werden.

Folgende Symptome weisen auf eine Scheidenpilzinfektion hin:

  • Starker Juckreiz und schmerzhaftes Brennen im Scheidenbereich
  • Vermehrter Ausfluss
  • Rötungen und Schwellungen des Scheidenbereiches

Lesen Sie noch weitere interessante Informationen dazu auf der Webseite des Leading-Medicine-Guide.

Candida albicans und andere Arten von Candida

Candida albicans ist der mit Abstand bekannteste Candida Pilz, der auch bei den meisten Menschen die Probleme verursacht. Dieser ist fast immer bei einer Candida Belastung im Darm testbar. Insgesamt soll es über 150 verschiedene Arten von Candida Pilzen geben.

Eine gut ausgestattete Bioresonanz-Praxis kann im Regelfall folgende Candida Arten testen und therapieren:

  • Candida albicans
  • Candida kefir
  • Candida krusei
  • Candida glabrata
  • Candida robusta
  • Candida papapsilopsis
  • Candida stellatoidea
  • Geotrichum candidum

Wichtig zu wissen ist, dass Candida glabrata ein anderes Stoffwechselprofil wie Candida albicans hat, und somit Inulin als Darmaufbaumittel nicht eingenommen werden sollte. Überprüfen Sie auch die Probiotika auf Inulin.

Bei manchen Klienten, die eine starke Candida Belastung haben, sind oft mehrere Candida Arten testbar, was die Schwere der Belastung und die Pilz-Toxinproduktion vergrößert.

„Elementar für den Behandlungserfolg ist immer der ganzheitliche Ansatz mit einer geeigneten Testung und Berücksichtigung von allen wichtigen Themen und Körperregulationen“.

Analysen und Testungen einer Candida Belastung

Es gibt unterschiedliche Analyse- und Testmethoden einer Candida Belastung.

  • Herkömmliche StuhlanalyseNicht empfohlen!

Eine herkömmliche Stuhlanalyse ist höchst unzuverlässig, da Pilze nicht bei jedem Stuhlgang abgehen und Pilznester im Darm verbleiben. Sogar stark infizierte Personen können einen negativen Pilzbefund im Stuhl haben. Es sollten daher noch anderen Testungen vorgenommen werden.

  • DNA-Stuhlanalyse
  • Gewebeanalysen
  • Zungenabstrich
  • Analabstrich
  • Blutanalyse
  • Urinanalyse
  • Bioresonanz-Methode

Vorteil der Bioresonanz Methode: Umfangreiche Testungen sind möglich wie z.B.:

  1. Candida-Arten und Candida-Organbelastungen
  2. Parasiten Belastungen
  3. Weitere Belastungsfaktoren wie Schwermetalle, Pestizide, Umweltgifte
  4. Kopplung mit Parasiten – Candida ist dann nicht alleine therapierbar
  5. Kopplung mit Schwermetallen
  6. Allergien und Unverträglichkeiten
  7. Und einige wichtige Faktoren mehr…

Empfohlene Testung & Therapie

Eine ganzheitliche Testung sieht folgendermaßen aus:

  1. Bioenergetische Testung auf
  • Nahrungsmittel Allergien und Unverträglichkeiten
  • Darmflora und Darmmilieu
  • Mikronährstoff Mängel – Aminosäuren, Omega 3, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente
  • Basenmittel zur Milieusanierung
  • Candida Pilze
  • Parasiten
  • Kopplungen mit Parasiten und Schwermetallen
  • Candida Organbelastungen
  • Natürliche immunstärkende Mittel
  • Immunblockaden gegen Candida Pilze
  • Geeignete Darm-Toxinbindemittel
  1. Check Zahnamalgam
  2. Stärkung der Ausleitungsorgane – Lymphsystem, Leber, Nieren, Haut
  3. Strukturierter Darmaufbau inkl. Darmmilieusanierung
  4. Besprechung und Erläuterung der Candida Diät
  5. Erläuterung der Wichtigkeit des Trinkens von reinem Wasser

Vorteile des ganzheitlichen Bioresonanz-Therapie Konzeptes der Praxis-Natur-Heilung

 

  • Stärkung der Ausleitungsorgane
  • Stärkung des Immun Systems
  • Strukturierte Darmsanierung inkl. Ernährungsempfehlungen bei falschem Darmmilieu
  • Schwächung der Pilze und der Pilz-Enzymproduktion durch Bioresonanz
  • Finale Testung des Darms und anderer Organe und der Gelenke auch eine IZ-Belastung
  • Finale Testung des Stuhls auf Pilztoxine

Erst wenn den Körper das letzte Pilztoxin verlassen hat, ist dieser stabil gegenüber neuen Angriffen.

Nach Ende der Candida-Therapie müssen noch die Candida-Toxine ausgeleitet werden. Vor dem Ende einer Candida Therapie darf am gesamten Körper und in keinem Organ extrazellulär und intrazellulär kein Candida und kein Candida-Toxin gemessen werden, sonst droht eine Reinfektion.

„Generelle Candida Diät“ – Ernährungs-Richtlinie

Ich unterscheide zwischen zwei Abschnitten und Zeitbereichen:

  • Candida Diät ohne direkte Candida-Therapie

Folgende Nahrungsmittel sind zu meiden:

  • Zucker in jeder Form (Honig, Gelee, Marmelade, etc.)
  • Süßigkeiten aller Arten (Schokolade, Bonbons, Riegel, etc.)
  • Zuckerhaltige Speisen (Kuchen, Kekse, Torten, Mehlspeisen, etc.)
  • Teigwaren (Nudeln, Brot, Semmeln, Weckerl, Pizza, etc.)
  • Reis
  • Süßes Obst
  • Obstsäfte
  • Gesüßte Getränke
  • Alkohol (Bier, Wein, Sekt, Champagner, Rum, Vodka, etc.)

Folgende Nahrungsmittel sind erlaubt:

  • Kartoffeln (in Maßen)
  • Vollkornbrot (in Maßen)
  • Vollkornreis (in Maßen)
  • Milchprodukte (in Maßen)
    • am besten Schafmilch- oder Ziegenmilchprodukte
  • Fisch, Fleisch (Ausnahme: Kein Schweinefleisch)
  • Eier
  • Gemüse, Salat
  • Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen
  • Fermentiertes Gemüse
  • Gewürze
  • Saures Obst
  • Zuckerfreie Getränke

„Strikte Candida Diät“ während einer Candida-Therapie

  • Kein Zucker
  • Kein Alkohol
  • Kein Obst
  • Kein Weißmehl

Diese strikte Candida sollte erst nach dem Start der Einnahme von Anti-Pilz Mitteln begonnen werden, da sonst der Pilz nach anderen Nahrungsquellen sucht und andere Organe belasten kann.

Es sollten strikt keine Ausnahmen gemacht werden, da die Pilzteilungsraten bei gut verwertbaren Kohlenhydraten sehr hoch sind und eine Wiederinfektion droht! Wenn so eine strikte Candida Diät nicht eingehalten werden kann, sollte eine Candida-Therapie nicht gestartet werden.

Generelle Prinzipien der Ernährung

Die Ernährung sollte frisch zubereitet, biologisch, saisonal und basenreich sein und viele Ballaststoffe enthalten.

Candida-Null Diät?

Eine Kohlenhydrat-Nulldiät ist nicht empfohlen, da die Pilze sonst den Darm verlassen und andere Organe befallen können. Außerdem können Candida Pilze auch Eiweiße verdauen. Ein Aushungern der Pilze ist damit nicht möglich. Aber eine Schwächung durch den Stopp der Zufuhr von leicht verwertbaren Kohlenhydraten und Zucker. Ein kompletter Verzicht auf Kohlenhydrate verschlechtert auch die Zufuhr von resistenter Stärke, die sehr wichtig für die Bakterienflora und darauffolgend die Schleimproduktion der Darmzellen ist.

Die Einnahme von Inulin sollte besser vermieden werden, da Candida glabrata, Candida tropicalis und Candida krusei Inulin verstoffwechseln können.

Nystatin – wirkt generell gut, aber nicht bei allen Pilzarten

  1. glabrata, C. krusei, C. parapsilosis, C. dublienensis etc. sind nicht nystatinempfindlich.

Daher ist es grundsätzlich zu empfehlen, eine Pilz-Identifizierung durchführen zu lassen.

Manche Ärzte, Ganzheitsmediziner und Heilpraktiker halten die Nystatin-Therapie für unsinnig. Denn diese ist nicht ganzheitlich und die Chancen auf Erfolg sind nur bei leichter Pilzbelastung hoch. Nur Nystatin oder andere Pilzmitteln einzunehmen und sonst nichts am Lebensstil und der Ernährung, am Säure-Basen-Haushalt und am Toxin-Belastungsgrad des Körpers zu ändern, wird wahrscheinlich zu einer Reinfektion führen, weil die Ursachen der Pilzbelastung nicht beseitigt wurden.

Wichtige Begleitmaßnahmen der Candida-Therapie

  • Trinken von reinem Wasser à 35-40 ml pro Kg Körpergewicht
  • Probiotika & Präbiotika Einnahme zur Stabilisierung der Darmflora
  • Einnahme von Darm-Toxin-Bindemitteln
  • Leber Unterstützung mit Nahrungsergänzungsmittel, Spagyrika, Heilpflanzen
  • Nieren Unterstützung mit Nahrungsergänzungsmittel, Spagyrika, Heilpflanzen
  • Lymphsystem Unterstützung mit Spagyrika, Heilpflanzen
  • Omega 3 Einnahme zur Stabilisierung der Zellmembranen der Darmschleimhaut
  • Einnahme wirksamer Anti-Pilz Mittel
  • Einnahme hochwertiger Vitalstoffe zur Neutralisierung der säurebildenden Pilz-Toxine (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien)
  • Richtige Körper-, Wäsche-, Mund- und Zahnhygiene

Ein ganzheitlicher Ansatz zahlt sich aus

Deshalb empfehle ich eine strukturierte und ganzheitliche Testung und einen professionellen Therapieansatz für Candida Pilzbelastungen, ganz besonders wenn Sie schon jahrelang mit dem Thema beschäftigt sind.

Portrait_kontakt Robert Haas

Erfahren Sie Ihre wichtigen Co-Faktoren einer Candida Belastung

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