A) Einleitung

Schilddrüsenfunktionsstörungen häufen sich in der Bevölkerung und wie bei vielen chronischen Erkrankungen sind Frauen überproportional, ca. 5-mal mal häufiger vertreten. Sie gehen nicht immer mit einer hormonellen Entgleisung einher. Besonders Schilddrüsenunterfunktionen sind schwer festzustellen. Die verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen gelten aus wissenschaftlicher Sicht als sehr gut erforscht. Dennoch finden sich Betroffene mit diffusen und sehr einschränkenden Symptomkomplexen konfrontiert und es herrscht große Unklarheit darüber, inwieweit eine bestehende Schilddrüsenstörung ursächlich für diese Symptome ist. Oft treten Schilddrüsenfunktionsstörungen nicht isoliert von anderen Beschwerden auf, sondern im Zusammenhang mit Magen-Darmproblemen, Problemen mit dem Nervensystem und als Folge von unerkannten bakteriellen und viralen Infektionen und Toxinbelastungen.

Autoimmunerkrankungen

Vor allem bei Autoimmunerkrankungen haben wir es mit einer Störung zu tun, die weit über ein einzelnes Organ hinausreichen kann und auf eine tiefergehende Störung im gesamten Organismus hinweist. Schilddrüsenstörungen können daher aus naturheilkundlicher Sicht nur als Symptom einer zugrundeliegenden Störung betrachtet werden, die oft jahrelang unerkannt und unbehandelt geblieben ist. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn viele Betroffene trotz gut eingestellter Hormontherapie keine oder nur kaum Besserung ihrer Symptome erfahren und neben Schilddrüsenerkrankungen auch andere sogenannte „Autoimmunerkrankungen“ auftreten, wie etwa Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Rheuma, Perniziöse Anämie, etc.

Wir wollen auf Autoimmunerkrankungen und deren mögliche Entstehung im Besonderen eingehen, da neuere Erkenntnisse auf eine virale Belastung hindeuten und sich der Körper nicht aus Verwirrung selbst angreift. Der Gedanke „Mein Körper zerstört sich selbst“ wirkt sich auf die Psyche der Betroffenen extrem nachteilig aus und erschwert die Heilung.

Warum sind Frauen häufiger betroffen?

Es ist eine Tatsache, dass Frauen häufiger von chronischen Erkrankungen wie Schilddrüsenstörungen betroffen sind, wobei auch in letzter Zeit vermehrt Männer darunter leiden. Sehr wahrscheinlich hat dies mit dem weiblichen Zyklus zu tun. Jeden Monat wendet der Körper viel Energie in die Vorbereitung einer möglichen Schwangerschaft auf. In dieser Zeit stehen dem Körper nur begrenzte Mittel zur Verteidigung gegenüber schädlichen Erregern und Krankheiten zur Verfügung. In diesen Phasen wird auch mehr Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet, welche die Funktionsfähigkeit des Immunsystems reduzieren. Aus diesem Grund kommt es bei Frauen vor und während der Regelblutung häufiger zu Erkältungen, Migräne und Halsweh. Dazu kommen die Mehrfachbelastungen für Frauen in der heutigen Zeit.

Schilddrüse + Schilddrüsenfunktionsstörungen

B) Das Organ Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein sehr kleines, aber trotz ihres Gewichtes von etwa 25g außerordentlich wichtiges Organ in unserem Körper. Sie ist die wichtigste Drüse der 7 Hormondrüsen im Körper und ihre Hormone wirken im gesamten Körper in allen Körperzellen und bestimmen die Geschwindigkeit des Stoffwechsels.

Sie sieht ähnlich aus wie ein Schmetterling und hat ihren Sitz am vorderen Hals unterhalb des Kehlkopfes, bestehend aus zwei seitlichen Lappen und einem Mittelteil (Isthmus). In ihrem Gewebe produziert und speichert sie mithilfe von dem Element Jod die Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), welche sie unter Einfluss des Hypophysenhormons TSH (Schilddrüsenstimulierendes Hormon) an das Blut abgibt. Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind verantwortlich für den prinzipiellen Grundumsatz aller Stoffwechselvorgänge und -funktionen, unter anderem auch für folgende Stoffwechselprozesse von Bedeutung:

  • Regulation des Stoffwechsels und des Zellstoffwechsels
    • Sauerstoff-Stoffwechsel und Sauerstoff-Utilisation und dessen Enzymaktivitäten
    • Steuerung des Wärme- und Energiehaushaltes
    • Unmittelbarer Einfluss auf die Körpertemperatur
    • Kontrolle des Energiebedarfs
    • Regulation des Wasserhaushaltes
    • Regulation des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels
    • Regulation der Eiweißsynthese
    • Einfluss auf die Insulinfreisetzung und den Blutzuckerspiegel & Rückresorption von Glukose
    • Beteiligung beim Abbau von Cholesterin
  • Einfluss auf die Freisetzung des Wachstumshormons
  • Reaktion auf und Kompensation von Stressphasen
  • Steuerung der körperlichen und geistigen Entwicklung
  • Entwicklung des zentralen Nervensystems und der Intelligenz
  • Beteiligung an Skelettreifung und Genitalausbildung bei Kindern
  • Steuerung von Herzfrequenz und Herzschlag

Die Schilddrüsenhormone sind tiefgreifend synergistisch und antagonistisch mit den anderen Hormonen, Neurotransmittern und Neuropeptiden verwoben.

Für einen harmonischen und kraftvollen Körper und eine ausgeglichene Psyche ist es notwendig, dass die Schilddrüse genau die richtige Menge an Schilddrüsenhormonen produziert, die gerade benötigt werden. Bei zu wenig aber auch zu viel Schilddrüsenhormonen im Blut kommen Körper und Psyche aus der Balance, was sich in vielzähligen Symptomen bemerkbar machen kann.

In den Follikeln der Schilddrüse werden T3 und T4 durch Jodisation von Tyrosin unter Beteiligung der Thyreoperoxidase (TPO) gebildet. Das benötigte Jod wird über die Nahrung aufgenommen. T3 und T4 werden im Verhältnis 1:10 in das Blut aufgenommen, wo sie an die Serumeiweiße thyroxinbindendes Globulin und Albumin gebunden sind. Während T4 ausschließlich in der Schilddrüse gebildet wird, entsteht T3 zu 80% durch die sog. Konversion in den peripheren Organen, das vierte Jodatom wird von T4 gespalten. Diese Dejodisation findet hauptsächlich in der Leber statt, weswegen Leberfunktionsstörungen zu Veränderungen in der Schilddrüse führen können.

Es ist möglich, dass eine überlastete Leber und ein geschwächtes Immunsystem der Ursprung von viele Schilddrüsenerkrankungen ist und dazu führt, dass bestimmte Erreger die Schilddrüse angreifen.

 

Führen Selen- und Glutathionmangel zu Schilddrüsenstörungen?

Das Jod aus der Nahrung kreist im Blut und wird in die Schilddrüse aufgenommen, wo es durch Oxidation in eine verwertbare Form umgewandelt werden muss. Das Enzym TPO wandelt Jodid in das aktive Jod um, als Nebenprodukt entsteht Wasserstoffperoxid. In den Schilddrüsenzellen neutralisiert das Antioxidans Glutathionperoxidase, welches aus Selen und Glutathion gebildet wird, das entstehende Wasserstoffperoxid und schützt so die Zellen der Schilddrüse vor oxidativen Schäden. Ein Mangel dieser Stoffe wird als Auslöser der Hashimoto Thyreoiditis diskutiert. Bei mehr als 90% der Menschen mit einer Hashimoto Thyreoiditis werden TPO-Antikörper nachgewiesen. Zudem können auch Antikörper gegen Thyreoglobulin (TG) gebildet werden, das Zwischenprodukt bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen.

 

Häufig widersprüchliche Symptome

Besonders zu Beginn einer Schilddrüsenerkrankung sind die Symptome nicht immer eindeutig, sie überschneiden sich bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern sehr häufig.

Eine Unterfunktion kann in eine Überfunktion übergehen und umgekehrt.

Ob es sich um einen Morbus Basedow oder eine Hashimoto Thyreoiditis handelt, ist zu Beginn auch nicht immer eindeutig. In vielen Fällen sind sogar die Laborparameter unauffällig und Störungen lassen sich nur beim Ultraschall erkennen, wobei auch hier die Abgrenzung schwierig sein kann. Die Symptome einer Schilddrüsenstörung äußern sich bei vielen Betroffenen anfangs eher subtil:

  • Schmerzen am Hals, Schluckbeschwerden, Vergrößerung der Schilddrüse
  • Müdigkeit, Antriebsschwäche, Lustlosigkeit
  • Gefühlsschwankungen, Stimmungslabilität
  • Aggressionen, Unruhe, Nervosität
  • Hektik ohne erkennbare Ursache, Unfähigkeit zur Entspannung
  • Gedächtnisschwäche
  • Zittern
  • Schlaflosigkeit
  • Kalte Hände und Füße
  • Stärker Kälte- und Wärmeempfindlichkeit, Schwitzen
  • Gewichtsveränderungen
  • Haarausfall, Hautveränderungen
  • Träge Verdauung – Verstopfung
  • Hormonelle Störungen
  • Libidoverlust
  • Regelstörungen
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Wichtig ist auch zu wissen, dass Störungen im Hormonsystem bzgl. Östrogen und Progesteron auch Auswirkungen auf die Schilddrüsenhormone haben, denn Östrogen reduziert die Wirksamkeit von T3 / T4 und Progesteron fördert die Wirksamkeit von T3 / T4 im Gewebe.

C) Steuerung der Schilddrüse

Die Schilddrüse wird über die Zentrale Regulation reguliert, dem Zusammenspiel von Hirnstamm, Thalamus, Hypothalamus, Epiphyse und dem Limbischen System. Insbesondere erfolgt die Steuerung der Schilddrüse über die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse. Der Hypothalamus sendet neurohormonelle Signale an die Hypophyse und steuert diese mit dem Hormon TRH (Thyreotropin-Releasing-Hormon).

Die Hypophyse, auch Hirnanhangsdrüse genannt, hat eine zentrale übergeordnete Rolle bei der Steuerung des Hormonsystems im Körper, und sondert TSH ins Blut ab, welches in der Schilddrüse zur Freisetzung von T3 und T4 führt. Die Hypophyse stellt fortwährend fest, ob genügend, zu wenig oder zu viel freie Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 im Blut sind und passt ihre TSH-Ausschüttung in Abhängigkeit vom hypothalamischen TRH-Spiegel darauf an.

TSH stimuliert auch in der Peripherie die Umwandlung von T4 in das hundertmal wirksamere T3 und ist somit im gesamten Körper wirksam.

D) Schilddrüsenhormone

Der Bedarf des menschlichen Organismus an Schilddrüsenhormonen hängt von der Summe aller Stoffwechselaktivitäten sowie vom Körpergewicht und Alter des Menschen ab.

Die Schilddrüse wird durch die Ausschüttung von TSH der Hypophyse gesteuert und sondert drei Hormone ab:

  • Thyroxin (T4)
  • Trijodidthyronin (T3)
  • Calcitonin

TSH ist ein Hormon, das durch den Vorderlappen der Hypophyse produziert wird. Es stimuliert die Schilddrüse zur Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4. TSH reguliert alle Stufen der Hormonproduktion in der Schilddrüse und die Hormonabgabe an das Blut, und ohne TSH hätte die Schilddrüse nur einen Basisstoffwechsel von ca. 20% des normalen Stoffwechsels.

Ein normaler TSH-Wert bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Schilddrüse normal arbeitet. Ein hoher TSH-Wert kann durch eine Hypothyreose (Unterfunktion) auftreten.

Normalerweise wird das freie T4 und T3 bestimmt, da nur die freien Schilddrüsenhormone in die Körperzellen eindringen und stoffwechselfördernd wirken können.

Ein zu niedriger fT4 oder fT3 wird Hypothyreose und ein zu hoher fT4 oder fT3 Hyperthyreose genannt. Der TSH-Wert wird bestimmt, um beurteilen zu können, was die Ursachen der abweichenden fT3- und fT4-Werte sind.

Das Calcitonin ist unter anderem mit dem Parathormon aus der Nebenschilddrüse und Vitamin D bei der Steuerung des Calciumhaushaltes beteiligt.

 

Reverse T3:

Reverse T3 ist ein inaktiver Metabolit des Schilddrüsenhormons Trijodthyronin (T3), der bei der Konversion von T4 in T3 gebildet wird. Bei einer Konversionsstörung kommt es zu einer erhöhten rT3-Synthese. Diese Konversionsstörung gibt Aufschluss darüber, warum niedriges T3 vorliegt und eine Hormontherapie mit T4-Monopräparaten unwirksam ist. Reverse T3 blockiert die T3-Rezeptoren weil diese eine vergleichbare Molekulare Struktur aufweisen.

Das Niedrig-T3-Syndrom tritt bei Patienten mit normaler Schilddrüsenfunktion auf, die an „Nicht-schilddrüsen-bedingten Erkrankungen“ leiden, wie z.B.:

  • Leberzirrhose
  • Diabetes mellitus
  • Adipositas
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Chronische Infektionen und Entzündungsprozessen
  • Erschöpfungszustände (chronische Müdigkeit)
  • Fibromyalgie
  • Mitochondriale Dysfunktion
  • Physischer Stress
  • Cortisolüberschuss
  • Schadstoffbelastung

Auch längeres Fasten mit Kohlenhydratentzug sowie verschiedene Medikamente, Schwermetalle und Pestizide können die T4/T3-Konversion hemmen. Das Niedrig-T3-Syndrom kommt mit einer verminderten Körpertemperatur einher, auch bekannt als „Wilson’s Temperature Syndrome“. Die Gabe eines T4/T3-Kombipräparat kann das Wohlbefinden signifikant steigern.

E) Mögliche Störfaktoren der Schilddrüsenfunktion

Verschiedene Stressfaktoren schädigen die Schilddrüse, bei manchen Menschen mehr, bei manchen Menschen weniger. Diese werden nachfolgend dargestellt.

Primäre Belastungen der Schilddrüse:

  • Negativer Stress
  • E-Smog
  • Radioaktivität
  • Bestrahlungen
  • Medikamente
  • Flouride (Zahnpasta, Trinkwasser) – Flourid ist Jod-Antagonist
  • Umwelttoxine
    • Pestizide (z.B. Glyphosat, DDT)
    • Schwermetalle (Quecksilber aus Zahnamalgam, Blei aus Umwelt, …)
    • Chlorierte Kohlenwasserstoffe (PCB, Benzpyren, …)
  • Putzmittel (Chlor, etc.)
  • Pathogene Erreger
    • Parasiten (Fasc. Buski)
    • Bakterien (Streptokokken – unterschwellige Infektion)
    • Pilze (Mucor, Candida)
    • Viren (Epstein Barr, Herpes Typ 6, Coxsackie Virus)
    • Borrelien
  • Toxinbelastung durch Rauchen

Eine E-Smog- und Radioaktivität-Belastung können nur mit einer bioenergetischen Testmethode wie Bioresonanz festgestellt werden. Ebenso können weitere Belastungsfaktoren wie Medikamente, Flouride, Pestizide, Schwermetalle, Putzmittel und Erreger mit einer bioenergetischen Testung analysiert werden.

Die Erregerbelastungen durch Parasiten, Bakterien, Pilze und Viren liegen meistens nur unterschwellig vor, so dass sie von der Schulmedizin im Regelfall nicht diagnostiziert werden können. Durch eine gezielte Bioresonanz Testung ist dies jedoch von gut ausgebildeten Therapeuten möglich.

Sekundäre Belastungen der Schilddrüse:

  • Irritiertes Hals-Chakra (Die Schilddrüse ist die Hormondrüse des Hals-Chakras)
  • Genereller Entgiftungsstau der Schilddrüse über Tonsilla Tubaria durch Dickdarm Überlastung
  • Indirekte Belastung von Eiweißfäulnistoxinen von Zahn-Kieferherden bei Stauung der Tonsilla Tubaria
  • Autoimmunreaktionen auf der Schilddrüse
    • Mit Antikörper
    • Ohne Antikörper
    • Hashimoto-Thyreoiditis
    • Hashimoto-Thyreoiditis bedingt durch Weizenallergie
  • Vergrößerungen der Schilddrüse
    • Schilddrüsenwucherungen
    • Struma
    • Kropf
    • Knoten
    • Zysten
  • Irritationen des Magenmeridians (der Magen ist unser Stressorgan)
    • Reizmagen
    • Saurere Magen
    • PP-Hemmer Einnahme
  • Chronische Störungen von Atlas / Axis
  • Tumor
    • Adenome
    • Karzinome
  • Nährstoffmangel

E) Blutwerte der Schilddrüse

F.1) Schilddrüsen Hormone

T3 und T4 kommen im Blut zum größten Teil gebunden an Transporteiweiße vor. Diese gebundenen Schilddrüsen Hormone haben keine Wirkung auf die Körperzellen, sondern nur die ungebundenen Hormone freies T3 (fT3) und freies T4 (fT4). FT3 ist das wirksame Hormon, T4 dient als Vorstufe für T3. Deshalb werden die freien Hormone fT3 und fT4 im Blut analysiert.

Die Verwertung des TSH-Wertes, d.h. die Diagnose und Schlussfolgerung von etwaigen Schilddrüsenfunktionsstörungen ist nur in Verbindung mit T3 / T4 bzw. fT3 / fT4 sinnvoll.

 

Blutwerte:       TSH = erhöht + fT3 = erniedrig + fT4 = erniedrigt à

Hinweis auf:    Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Eine Schilddrüsenunterfunktion tritt meistens bei autoimmunen Reaktionen wie der Hashimoto Thyreoiditis auf.

 

Blutwerte:       TSH = erniedrigt + fT3 = erhöht + fT4 = erhöht à

Hinweis auf:   Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Eine Schilddrüsenüberfunktion tritt meistens bei Schilddrüsenvergrößerungen (Kropf, Struma) und bei Morbus Basedow auf.

 

Blutwerte:      TSH = erniedrigt + fT3 = normal + fT4 = normal

Ist das TSH erniedrigt, kann eine Störung in der Schilddrüsen Steuerung durch Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse vorliegen.

 

Blutwerte:       TSH = erhöht + fT3 = normal + fT4 = normal

Keine klinische Schilddrüsenunterfunktion. Die Schilddrüse braucht jedoch große Stimulanz um die normalen Blutwerte von T3 + T4 aufrecht zu erhalten. Das kann ein Vorzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sein (subklinische Hypothyreose).

Bei Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion kann auch eine Östrogendominanz bei gleichzeitigem Progesteronmangel vorliegen, da Östrogen die Wirksamkeit von T3 / T4 reduziert. Der Körper versucht durch die Erhöhung des TSH die mangelnde Wirksamkeit von T3 / T4 auszugleichen. Bei Einnahme von naturidentischem Progesteron wie z.B. durch die Yams-Wurzel wird der Progesteron Level gestärkt und die Wirksamkeit von T3 / T4 erhöht, was bei gleichzeitiger Einnahme von Schilddrüsenhormonen zu Symptomen der Schilddrüsenüberfunktion führen kann.

 

Blutwerte:       TSH = erniedrigt + fT3 = erniedrigt + fT4 = erniedrigt

Mögliche Störungen im Thalamus und/oder Hypothalamus und damit fehlende Anregung der Hypophyse TSH auszuschütten, da trotz der niedrigen T3 / T4 Werte im Blut keine erhöhte Produktion des TSH-Hormons in der Hypophyse stattfindet. Mögliche Störungen in der Hypophyse, die trotz Anregung durch TRH nicht genügend TSH ausschütten kann.

 

Experten fordern jedoch eine Diskussion über die Senkung des TSH-Grenzwertes auf 2,5. Andere Autoren meinen, dass TSH-Werte bereits über 2 verdächtig sind und analysiert gehören.

Die Bestimmung der Schilddrüsen Antikörper ist bei Schilddrüsenproblemen empfehlenswert.

 

F.2) Schilddrüsen Antikörper

Antikörper wehren Stoffe, die vom Immunsystem als pathogen = schädlich eingestuft werden, in Zusammenarbeit mit Fresszellen ab. Da das Immunsystem die Integrität des Körpers bewahren und ihn vor negativen Einflussfaktoren schützen soll, sollten sich Antikörper ausschließlich gegen fremde Stoffe (Materialien und Erreger) richten, die dem Körper gefährlich sein können. Bei einem zu stark belasteten und/oder verwirrten Immunsystem kann es jedoch vorkommen, dass das Immunsystem irrtümlich eigene Zellen angreift. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Organzellen von Erregern (Viren, Borrelien, Bakterien) befallen sind und sich deshalb die Zellen entschließen mit Botenstoffen Antikörper anzulocken und somit das Immunsystem gegen die kranken Zellen arbeiten zu lassen, um die Körpergesundheit wiederherstellen zu können.

Schilddrüsen Antikörper arbeiten gegen die Schilddrüsenzellen, und diese Antikörper sollten bei Schilddrüsenproblemen im Blutbefund mitbestimmt werden.

Die folgenden Schilddrüsen Antikörper werden im Labor bestimmt:

  1. Thyreoglobulin-Antikörper (TG-AK)
  2. Thyroidperoxidase-Antikörper (TPO-AK)
  3. TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK)

Falls Schilddrüsen Antikörper im Blutbild erhöht sind, ist das ein Hinweis auf autoimmune Reaktionen, die die Schilddrüsen Funktion vermindern und die Schilddrüse schädigen können.

TG-AK und TPO-AK werden im Regelfall bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) gemessen.

TRAK ist stark assoziiert mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), kommt auch häufig bei Schilddrüsenunterfunktion vor.

G) Schilddrüsenfunktions-Störungen


1.Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist durch eine erhöhte Schilddrüsenhormonwirkung definiert. Die Hyperaktivität der Schilddrüse kann von vielen Faktoren und Krankheiten verursacht werden.

Folgende Formen der Hyperthyreose werden unterschieden:

  1. Immunogene Hyperthyreose
    1. Morbus Basedow
  2. Nicht-immunogene Hyperthyreose
    1. Funktionelle Autonomie – Autonomes Adenom
  3. Durch TSH oder TSH-ähnliche Aktivitäten hervorgerufene Hyperthyreose
  4. Hyperthyreosis factitia

Am häufigsten ist der Morbus Basedow, bei dem Antikörper gegen die Schilddrüse auftreten. Der Angriff auf die Schilddrüse führt zu einer verstärkten und unkontrollierten Anregung der Schilddrüse, was zu einer erhöhten Aktivität führt, bei der die Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone ins Blut abgibt, ohne dass die Zentrale Regulation sie dazu anregt. Beim Morbus Basedow tritt eine Schwellung der Schilddrüse (Struma) auf zusammen mit hervorquellenden Augen und einem zu schnellen Herzschlag. Die Erkrankung kann auch in eine Hashimoto-Thyreoiditis übergehen, was zu diagnostischen Unsicherheiten führt.

 

Blutwerte der Schilddrüsenüberfunktion:

TSH erniedrigt

T3 und T4 erhöht

in ca 90 % der Fälle lassen sich die TRAK nachweisen.

 

Folgende Ursachen einer Hyperthyreose sind bekannt oder werden vermutet:

  • Hyperthyreosis factitia: Einnahme von Schilddrüsenhormontabletten durch den Patienten
  • Morbus Basedow: Man nimmt einen Autoimmunprozess an, bei dem der Körper Antikörper gegen die TSH-Rezeptoren der Schilddrüse bildet
  • Heiße Schilddrüsenknoten
  • Gutartiger Tumor der Schilddrüse (Toxisches Adenom)
  • Thyreoiditis (Hashimoto): Aufgrund einer (Virus-)Infektion oder eines Autoimmunprozesses entsteht eine Entzündung des Schilddrüsengewebes. Nach einer kurzen Phase der Schilddrüsenüberfunktion führt die Entzündung zu einer Schilddrüsenunterfunktion
  • Adenom in der Hypophyse: Ein gutartiger Tumor in der Hypophyse
  • Leberbelastung: In diesem Fall treten oft Kopfschmerzen mit Hitzewallungen und Sehstörungen sowie Druck- und Spannungsgefühl im Leberbereich auf
  • Chronische Sorgen, Ängste, Aufregung wie Mobbing, Eheprobleme, etc.
  • Schocks
  • Durchgemachte Eierstockentzündung, die Fernwirkung kann durch den funktionellen Zusammenhang eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen
  • Entzündung der Schilddrüse durch Bakterien oder Viren (z.B. Mumps)
  • Fokalinfekte, Kehlkopfentzündung
  • Zahnherde und/oder wurzelgefüllte Zähne
  • Zu starke Sonneneinstrahlung eines noch nicht an die Sonne gewöhnten Organismus (Frühjahr, Frühsommer)
  • Disharmonie des vegetativen Nervensystems und der Drüsen durch
    • körperliche oder geistige Überlastung
    • mangelndem Schlaf
    • Arbeit unter Zeitdruck (Akkordarbeiten)
    • fehlendem Rhythmus zwischen Arbeit und Entspannung
  • Leberbelastung
    • Häufig wird eine Hyperthyreose von einer Leberbelastung begleitet oder sogar mitverursacht. In diesem Fall oft zusätzlich: migräneartige Kopfschmerzen mit Hitzewallungen und Sehstörungen sowie Druck- und Spannungsgefühl im Leber- und Schilddrüsenbereich. Die Leber ist der Ort des Hormonabbaus und damit für das hormonelle Gleichgewicht im Körper von großer Bedeutung
  • Adenom des Schilddrüsengewebes
  • Störungen in Schilddrüsensteuerung durch die Hypophyse
    • beschuldigt wird ein Gammaglobulin (L ATS) des Lymphgewebes mit autoaggressiven Eigenschaften

 

Bei einem Übermaß an Schilddrüsenhormonen (Überfunktion) wird der Stoffwechsel angeregt, was sich in folgenden Beschwerden äußern kann:

  • Ständiges Gefühl des Getriebenseins, Gehetztes Gefühl, Unruhe und Nervosität, Reizbarkeit
    • Viele Betroffene sind äußerlich ruhig, stehen aber innerlich unter Strom. Sie sind ungeduldig, schreckhaft und ihre Gedanken schweifen ständig ab
  • Wärme-Intoleranz – durch die schnelle Verbrennung wird mehr Wärme frei
  • Neigung zum Schwitzen und starke Schweißabsonderung
  • Tachykardie (schneller Herzschlag)
  • Erhöhte Pulsfrequenz
  • Herzklopfen, Herzstolpern, Zusätzliche Herzschläge zum normalen Herzschlag (Extrasystolen)
  • Durchfall oder häufige Stuhlentleerung
  • Struma (Kropf)- Vergrößerung der Schilddrüse, bei Morbus Basedow
  • Heißhunger
  • Durstgefühl
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Hyperinsulinismus
  • Atemnot, Kurzatmigkeit
  • Muskuläre Hyperaktivität und Zittern
  • Unregelmäßiger Menstruationszyklus
  • Müdigkeit, Kraft- und Antriebslosigkeit
  • Muskelschwäche
    • Die Muskeln werden durch den Vermehrten Abbau von Eiweiß dünner und schwächer
  • Augenbeschwerden
    • Druck, Schielen, Veränderung der Sehschärfe, Augentränen, hervortretende Augen, Verschwommen- und Doppelbilder- Sehen, chronische Reizung der Bindehaut
  • Haarausfall
  • Dünne Haut
  • Schlaflosigkeit
  • Osteoporose
  • Guter Appetit ohne Gewichtszunahme
  • Gewichtsverlust (trotz normaler Nahrungsaufnahme)
  • Kalziummobilisation aus den Knochen
  • Hyperkalzämie

Es gibt kein die Diagnose beweisendes Einzelsymptom der Schilddrüsenüberfunktion, daher sollten verschiedene Diagnosemethoden angewendet werden.

 

2.Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Hashimoto-Thyreoiditis

Die Schilddrüsenunterfunktion wird durch ein Defizit an Schilddrüsenhormonwirkung im Körper definiert.

Folgende Formen der Hypothyreose werden unterschieden:

  1. Mikronährstoffmangel (Jod, Selen)
  2. Immune Form
    1. Hashimoto-Thyreoiditis
  3. Sekundäre Hypothyreose
    1. Mangel an TSH – Hypophysen Störung
  4. Tertiäre Hypothyreose
    1. Mangel an TRH – Hypothalamus Störung

Hypothyreose kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B.:

  • Hashimoto Thyreoiditis, eine chronische Entzündung der Schilddrüse
  • Antikörper gegen TSH-Rezeptoren
  • Behandlung mit radioaktivem Jod, Strahlenschäden, Arzneimittelvergiftung, Tumore
  • Medikamente
  • Schilddrüsenentfernung (Thyreoidektomie)
  • Angeborene Unterfunktion, die zum Kretinismus führen kann
  • Unzureichende Jodversorgung (Kropfbildung- die Schilddrüse versucht den Jodmangel dadurch auszugleichen)
  • Enzymdefekte mit Jodverarbeitungsstörung
  • Chronische Infektionen, Schimmelpilze, Umweltgifte, Nährstoffmängel
  • Leberstörungen
  • Störungen der Darmflora (als Folge von Leberstörung, Infektionen, Umweltgiften oder Medikamenten)
  • Mikronährstoffmangel (Jod, Eisen, Selen, Zink)
  • Glutathionmangel
  • Mögliche Nebennierenschwäche (Cortisol hemmt die periphere Umwandlung von T4 in T3. Gleichzeitig fördert es die Bildung von reversem T3)
  • Erkrankung der Hypophyse, die die Schilddrüsenfunktion reguliert
  • Erkrankung am Hypothalamus, der die Funktion der Hypophyse reguliert. Sowohl Serotoninmangel als auch Dopaminmangel können die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, da sie den Hypothalamus stören und die Kommunikation zwischen Gehirn und Schilddrüse verschlechtern

 

Blutwerte der Schilddrüsenunterfunktion:

TSH erhöht

T3 und T4 erniedrigt

 

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

  • Verlangsamter Stoffwechsel
  • Struma (Kropf)
  • Allgemeine Schwäche, Energiemangel, Müdigkeit, Trägheit, Antriebsschwäche
  • Hormonelle Dysfunktion jeglicher Art
  • Hyperlipidämie und Arteriosklerose Risiko
  • Durchblutungsstörungen
  • Hypotonie, Bradykardie, schwacher Puls
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Hypoglykämie
  • Gewichtszunahme
  • Langsames Verdauungssystem, Darmträgheit, Verstopfung
  • Leberverfettung
  • Verminderte Körpertemperatur, ständiges Frieren
  • Unvermögen zu Schwitzen
  • Erhöhter Kalziumspiegel
  • Hämoglobinmangel
  • Kälteempfindlichkeit, Kalte Hände und Füße, Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen
  • Trockene, fahlgelbe Haut
  • Brüchige Nägel
  • Trockene, brüchige Haare
  • Haarverlust
  • Steife Muskeln und Gelenke
  • Rheumatische Beschwerden
  • Störungen des Knochenstoffwechsels
  • Gedächtnisverlust, Gedächtnisschwäche, Vergesslichkeit
  • Lern- und Konzentrationsstörungen
  • Depressive Verstimmungen, Weinerlichkeit
  • Verlust des Interesses an Dingen des Alltags
  • Langsame Sprechweise
  • Kurzatmigkeit, Beklemmung
  • Libidoverlust
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Wasseransammlungen
  • Langsame Reflexe
  • Apathie
  • Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen
  • Starke Menstruation
  • Schwangerschaftskomplikationen, erhöhtes Fehlgeburtsrisiko
  • Schlechte Wundheilung
  • Dyspnoe

 

Tipp: Messen Sie Ihre axilläre Körpertemperatur am Morgen. Diese sollte nicht unter 36,2°C sein.

 

3.Schilddrüsenentzündung (Thyreoditis)

Eine Schilddrüsenentzündung kann in den folgenden Verlaufsformen bestehen und kann die Schilddrüse nur partiell oder gesamt betreffen:

  1. Akute Thyreoditis – eitrig / nicht eitrig
    1. Durch bakterielle Infektion (Streptokokken, Staphylokokken, Pneumokokken, Kolibakterien)
    2. Durch virale Infektion
    3. Durch Strahlen verursacht
    4. Durch Traumata verursacht
  2. Subakute Thyreditis – infektiös, präinfektiös
    1. Postinfektiöse Erkrankung
  3. Chronische Thyreoditis
    1. Lymphozytäre Autoimmunthyreoditis (häufigste Form)
      1. Hashimoto-Thyreoditis
    2. Durch bakterielle Infektion (Streptokokken)
    3. Durch virale Infektion (Epstein Barr, Herpes Typ 6, Coxsackie Virus)

 

Hashimoto Thyreoiditis

Die Hauptursache für eine Schilddrüsenunterfunktion ist die sogenannte Lymphozytäre Schilddrüsenentzündung „Hashimoto Thyreoiditis“. Einfach ausgedrückt bedeutet Autoimmunerkrankung, dass das Immunsystem durch einen (noch) nicht bekannten Grund die Schilddrüse angreift, was zu einer Verkleinerung oder Zerstörung der Schilddrüsenzellen führt.

Das Problem ist nicht die Schilddrüse an sich, sondern das Immunsystem. Würde man die Ursache des gestörten Immunsystems finden, könnte man die Erkrankung ursächlich behandeln.

Die Autoimmuntheorie der Schulmedizin lautet folgendermaßen:

  1. Die Zellen der Schilddrüse werden durch einen Auslöser wie Jod, Fluor, eine Virusinfektion, Barrierestörung des Darms oder andere Faktoren geschädigt.
  2. Die absterbenden Zellen senden ein Stresssignal aus.
  3. Die Immunzellen wollen die Schilddrüse vor den Angreifern „retten“. Stattdessen greifen die Immunzellen aber die Schilddrüsenzellen an, welche immer weiter geschädigt werden.
  4. Der Körper verfügt nicht mehr über genügend Ressourcen, um die Schilddrüse zu regenerieren.
  5. Die Schilddrüse bildet nicht mehr genug Schilddrüsenhormone.

 

Umkehr des Autoimmunprozesses?

Bislang ging man davon aus, dass der Autoimmunprozess sich verselbständigt, er also ohne weitere Auslöser von außen weiterläuft und irreversibel ist. Es wurde aber nachgewiesen, dass die Auslöser von außen notwendig sind, um den Prozess weiterlaufen zu lassen. Das bedeutet, dass man den Autoimmunprozess stoppen könnte, wenn die Auslöser beseitigt würden.

IgG-Antikörper haben eine Halbwertszeit von 21 Tagen und haften etwa zwei bis drei Monate an Immunzellen. Sie brauchen ein Antigen, um weiter gebildet zu werden. Wird das Antigen entfernt, verschwinden auch die Antikörper in einem Zeitraum von neun bis zwölf Monaten.

Der Behandlungsansatz bei Hashimoto muss also folgendes beinhalten:

  1. Beseitigung der Auslöser / Ursachen
  2. Maßnahmen zur Heilung der Magen- und Darmschleimhaut
  3. Maßnahmen zur Entgiftung des Organismus von Toxinen
  4. Versorgung des Körpers mit Nährstoffen zur Regeneration

H) Viren als Auslöser von Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenstörungen und chronischen Erkrankungen?

Das Epstein-Barr-Virus (Humanes Herpesvirus 4) aus der Familie der Herpesviren steht schon seit längerem in Verdacht, an der Entstehung von chronischen Erkrankungen beteiligt zu sein. Man geht von etwa 60 Unterarten von EBV aus, wovon nur die wenigsten gut erforscht sind. Bisher wurde ein Zusammenhang mit Krebserkrankungen festgestellt und mittlerweile ist auch bekannt, dass viele Autoimmunerkrankungen durch das EBV Virus ausgelöst werden können.

Das EBV Virus wird durch Tröpfcheninfektion, durch sexuelle Kontakte oder bei der Geburt durch die Mutter übertragen. Bei vielen Kindern und Jugendlichen führt dies zum Pfeiffer`schen Drüsenfieber, bei dem das Virus die Lymphknoten befällt.

Man geht davon aus, dass 98% der Weltbevölkerung mit dem Virus oder einer der Unterarten infiziert ist. In den meisten Fällen bleit das Virus latent und wird vom Immunsystem nicht erkannt. Es wartet das ganze Leben lang auf einen Auslöser wie z.B. Toxine, Stress, Verletzungen, Insektenbisse, etc. der es ihm erlaubt, sich zu verbreiten. Das Virus tritt in verschiedenen Phasen auf, was die Diagnostik schwierig macht, da es nicht in allen Phasen nachweisbar ist.

Das EBV Virus befällt die B-Lymphozyten und B-Gedächtniszellen, die Teile des Immunsystems, die Antikörper gegen Erreger produzieren. Wenn EBV nun diese Gedächtniszellen infiziert, ist es möglich, dass EBV-Infektionen lebenslang bestehen bleiben. Der Grund dafür ist, dass B-Gedächtniszellen eine Lebensspanne von mehreren Jahren haben und diese Belastung an neu gebildete Zellen weitergeben?

Die Theorie: 4 Stadien des Epstein-Barr-Virus

1.Stadium

Fängt man sich das Virus ein oder wird man damit geboren, hält sich das Virus nur in der Blutbahn auf und bleibt inaktiv. Das Virus infiziert die B-Zellen im Blut und vermehrt sich in ihnen langsam. Immunologische Schwächen durch Vitamin-, Mineral- und Antioxidantienmängel sowie Überanstrengungen im Beruf, im Sport und im Privatleben mit zu geringen Erholungszeiten begünstigen die Ausbreitung des Virus. Aber auch Stress, psychische Belastungen und hormonelle Umstellungen während Schwangerschaft, Geburt eines Kindes, Pubertät und den Wechseljahren schwächen das Immunsystem. In dieser Zeit merkt man davon nicht viel, außer etwas Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen und erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen, Hals- oder Ohrenschmerzen.

Bei Menschen, die einen weniger aggressiven EBV-Stamm oder ein robustes Immunsystem haben, geht der Virus nicht über dieses Stadium hinaus und löst keine Befindlichkeitsstörungen aus. Ist es ein aggressiverer Stamm, vermehrt sich der Virus über Wochen, Monate und Jahre hinweg im Blut, bis die geeigneten Umstände für das zweite Stadium vorliegen – Mononukleose mit Befall von Organen wie Leber und Milz.

2.Stadium

Das zweite Stadium beginnt mit der Mononukleose, dem Pfeifferschen Drüsenfieber und kann mehrere Wochen dauern. Ein Großteil aller Hochschulstudenten bekommen irgendwann im Laufe ihrer Ausbildung eine Mononukleose, bei einigen tritt es sogar im Kindesalter auf. Die Auslöser für den Ausbruch sind starke körperliche und geistige Belastungen sowie emotionaler Stress.

Oft wird die Mononukleose als solche wegen eines milden Verlaufs gar nicht erkannt. Leicht Betroffene merken nur einen kratzigen Hals und fühlen sich leicht angeschlagen.

Stärker Betroffene berichten über Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und manchmal auch über Ausschläge.

In diesem Stadium ist das Virus sehr ansteckend, weswegen sich Betroffene möglichst abschirmen sollten, um ihre Mitmenschen nicht anzustecken. In diesem Stadium tritt die Immunantwort mit Antikörpern auf die Infektion auf, insbesondere die natürlichen Killerzellen (NK), die das EBV Virus angreifen. Blutuntersuchungen sind hier häufig nicht zuverlässig, da die feinen Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen nicht leicht zu interpretieren sind.

EBV attackiert in diesem Stadium das Lymphsystem und setzt Stoffe frei, die dem Immunsystem signalisieren, dass es hier mit einem Eindringling zu tun hat. Es befällt Lymphknoten und lymphatische Organe, Leber und Milz.

 

Das Virus kann aber nicht immer so aktiv bleiben und wird sich nach Wochen oder Monaten in der akuten Phase in ein oder mehrere Organe zurückziehen, um sich einzunisten. Hier können auch Co-Infektionen auftreten, am häufigsten mit Streptokokken. Dies kann dann zu eitrigen Mandeln, Nasennebenhöhleninfektionen und Harnwegsinfekten führen.

Das Virus nistet sich bevorzugt in der Leber ein, weil sich hier Toxine wie Quecksilber, Blei, Dioxine und schlechte Fette anreichern.

 

Hat sich EBV nun in die Organe zurückgezogen, sieht man im Blut nur mehr die Anzeichen einer früheren, „abgelaufenen“ Infektion. Das Verbleiben des Virus in der Leber hat gravierende gesundheitliche Folgen und begünstigt

 

  • Typ 2 Diabetes
  • Hohen Cholesterinspiegel
  • Hepatitis
  • Fibrose
  • Leberentzündungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Verstopfung
  • Verdauungsschwäche
  • Blähungen
  • Vergiftungen des Verdauungstrakts.

Neben der Leber kann sich das Virus auch in der Milz und den Fortpflanzungsorganen einnisten und dort Probleme schaffen. Hier wartet das Virus auf den nächsten Auslöser um zu seinem nächsten Schritt, der Schilddrüse, zu gelangen.

 

3.Stadium

Es muss nicht zum Ausbruch der Mononukleose kommen, das Virus kann auch ohne das Drüsenfieber die Schilddrüse befallen. In der nächsten Phase haben Betroffene häufig das Gefühl, als würde die Mononukleose wiederkommen. Im Blutbild ist davon nichts mehr zu sehen, es zeigt weiterhin das Bild einer abgelaufenen Infektion oder es gibt gar keinen Hinweis auf eine Infektion. Als Auslöser für die nächste Phase werden die folgenden Faktoren diskutiert:

  • Chronischer Stress
  • Ein traumatisches Ereignis
  • Andere Krankheiten
  • Ein anderes Ereignis sein, welches das Immunsystem weiter schwächt

 

Das Virus belastet nun die Leber mit Giftstoffen, die ins Lymphsystem und in die Blutbahn gelangen. Im Lauf der Zeit wird sich das Virus weiter im Körper ausbreiten, überall Zellen infizieren und abtöten und das Immunsystem weiter auslaugen.

 

Die Viren nehmen nun die Gelegenheit wahr und greifen die Schilddrüse an, wobei sie Zellen dieses Organs abtöten und Narben hinterlassen. Je tiefer sich das Virus in der Schilddrüse versteckt, umso schwerer ist es für das Immunsystem, es zu markieren und zu zerstören. Während die Viren die Schilddrüse angreifen, bleiben einige aktive Viren in Leber, Milz und Fortpflanzungsorganen zurück und verursachen Symptome wie Leberträgheit, Fettleber, Herzrasen, Verdauungsstörungen oder Gehirnnebel. Je nach Aggressivität des Virus oder Toxinbelastung des Menschen verläuft die Attacke auf die Schilddrüse milder oder stärker.

 

Bei milden Verlaufsformen kommt es nur zu einer leichten Unterfunktion der Schilddrüse. Die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion haben nicht viel mit der Schädigung der Schilddrüse zu tun, sondern gehen direkt auf das Virus und die von ihm produzierten Gifte und Abfallstoffe zurück.

Aggressive Stämme bohren sich weiter in die Schilddrüse hinein und lösen Entzündungen (Thyreoiditis) aus. Sowohl die Verletzung der Schilddrüse durch das Virus als auch das bloße Vorhandensein des Virus löst Entzündungsprozesse aus. Das Immunsystem reagiert mit der Bildung von Antikörpern gegen die Viren.

 

Auch durch das EBV Virus verursachte Schilddrüsenunterfunktionen wie Morbus Hashimoto und M.Basedow und Lupus werden häufig im Stadium 3 beobachtet.

 

In einigen Fällen kommt es zu einer Hyperthyreose, da bestimmte EBV-Arten die Schilddrüse zur Neubildung von Gewebe veranlassen und somit mehr Schilddrüsenhormone ausgeschüttet werden.

Das Virus greift die Schilddrüse an, um das endokrine System zu schwächen. Es veranlasst die Nebennieren zu erhöhter Aktivität, um das eigentliche Ziel anzugreifen: Das Zentralnervensystem. Glücklicherweise kommt es bei vielen Betroffenen nicht bis zu diesem Punkt.

 

4.Stadium

Das Virus befällt das Zentralnervensystem und löst neurologische Störungen aus. Das Virus bleibt aber ebenso in der Schilddrüse und in den anderen befallenen Organen bestehen und richtet dort weitere Schäden an. Aufgrund der unterschiedlichen Mutationen des Virus betrifft dieses vierte Stadium mehr und mehr jüngere Menschen.

Es kann zu den folgenden gesundheitlichen Störungen kommen:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Chronische Erschöpfungszustände
  • Fibromyalgie
  • Lungenfibrose
  • Verwirrtheit
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Gehirnnebel („Brainfog“)
  • Migräne
  • Bindegewebsstörungen
  • Tinnitus
  • Nervenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
  • Kribbeln in Händen und Füßen
  • und vielen weitere Beschwerden

Auch atypische Aufmerksamkeitsstörungen können dadurch verursacht sein.

In diesem Stadium ist das Blut mit Neurotoxinen gesättigt, welche die Neurotransmitter beeinträchtigen und viele der genannten Symptome auslösen. Das Virus verlangsamt alle Prozesse im Körper, damit der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann, der aber wichtig für das Nervensystem und für die Abwehr von Erregern ist. Wo nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden ist, können sich Viren leichter vermehren.

Oft werden EBV Virus Symptome des Stadiums 4 mit Wechselbeschwerden bei Frauen verwechselt. Auch durch eine Infektion des Vagus Nerv (ZNS?) können ähnliche Symptome hervorgerufen werden.

Frauen in den Wechseljahren und Betroffene mit den oben beschriebenen Symptomen sind also gut beraten, verschiedene Testungen durchführen zu lassen, um eine EBV-Infektion sicher ausschließen zu können oder gezielt behandeln zu können.

 

Schilddrüsenstörungen allein verursachen demzufolge nicht die unzähligen Symptome, die immer mehr Menschen quälen. Das ist auch der Grund, warum Schilddrüsenhormone bei vielen Betroffenen keine Besserung bringen. Die Symptome, worunter auch die Entzündung der Schilddrüse fällt, werden durch diverse Erreger und Toxine ausgelöst und aufrechterhalten.

  • Schimmel
  • Quecksilber
  • Pestizide, Herbizide, DDT
  • Medikamente
  • Drogen
  • Verletzungen
  • Vitamin B12 Mangel
  • Amalgamfüllungen
  • Zinkmangel
  • Insektenbisse und -stiche
  • Hormonelle Veränderungen
  • Schlafstörungen
  • Liebeskummer
  • Todesfälle in der Familie
  • Geldnot

I) Mikronährstoffe für eine richtige Schilddrüsenfunktion

Die Schilddrüse kann in ihrer Funktion eingeschränkt werden durch übermäßigen Genuss von Sojaprodukten (enthalten pflanzliche Östrogene) und Nüssen, zu viel Östrogen, zu viel Zink ohne zusätzliche Manganeinnahme, Eisen (Gegenspieler zu Jod), ferner durch einen Mangel an Vitalstoffen wie Selen, Jod, Vitamin E, Vitamin-B Komplex und Zink.

Die Schilddrüse benötigt für eine richtige und starke Funktion die folgenden Nährstoffe:

  • Jod
  • Selen
  • Tyrosin
  • Vitamin A
  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • Eisen
  • Magnesium
  • Zink

Jod ist allgemein bekannt dafür, dass es die Schilddrüse für die richtige Funktion benötigt. Jod wird aber von allen körperlichen Drüsen und Organen benötigt und ist ein lebenswichtiges Spurenelement für den gesamten Körper.

 

Die Jod Debatte – gut oder schlecht?

Es ist bekannt, dass es bei schwerem Jodmangel zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Kropfbildung und Gehirnschäden kommt. Die Schilddrüse vergrößert sich in diesem Fall, um den Jodmangel auszugleichen. Andererseits haben Untersuchungen ergeben, dass eine erhöhte Jodzufuhr zu Hashimoto führen kann. Exzessive Jodzufuhr gilt nun als einer der Auslöser für die chronische Entzündung der Schilddrüse. Studien haben ergeben, dass die Zahl der Thyreoiditis-Fälle nach der Jodierung des Speisesalzes stark anstieg.

Durch zu viel Jod kommt es zu einem vorübergehenden Rückgang der Schilddrüsenfunktion, um eine Hyperthyreose zu verhindern. (Wolff-Chaikoff-Effekt). Es handelt sich um einen Schutzmechanismus und hat nichts mit einer Autoimmunerkrankung zu tun.

Bei einer Untersuchung in Deutschland entwickelten sich bei Personen mit zuvor positiven TPO-Antikörpern oder echoarmer Schilddrüsenstruktur nach Gabe einer geringen Dosis Kaliumjodid Unregelmäßigkeiten in der Schilddrüse. In der Kontrollgruppe entwickelten sich diese Unregelmäßigkeiten nicht. Eine Jodgabe löst also bei bestehenden Schilddrüsenproblemen durchaus eine Veränderung aus.

Wie ist es zu erklären, dass mit Jodierung des Speisesalzes die Jodmangelerscheinungen und die Kropfbildung zwar sank, die Hashimoto-Rate aber zunahm? Für gesunde Menschen ohne entsprechende Schilddrüsenstörungen gehen höhere Jodmengen in der Regel nicht mit Symptomen oder einer Veränderung des Schilddrüsengewebes einher. Zudem muss man bedenken, dass die Jodaufnahme je nach Ernährung und regionaler Lage sehr unterschiedlich ist, was exzessive Jodzufuhr als alleinigen Auslöser für Schilddrüsenstörungen eher unwahrscheinlich macht.

Natürlich gibt es auch Verfechter einer hoch dosierten Jodzufuhr über die Ernährung oder ärztliche Verordnungen. Japaner nehmen überdurchschnittlich viel Jod zu sich, die Häufigkeit von chronischen Krankheiten ist jedoch weitaus geringer. Die Hashimoto Thyreoiditis kommt jedoch in Japan ähnlich häufig vor wie in den USA.

Die Annahme, dass die Ursache der Schilddrüsenentzündung in einer chronischen Infektion liegt und nicht daran, dass der Körper sich selber angreift, wirft ein neues Licht auf die Jod-Debatte. Jod ist ein Desinfektionsmittel, welches Viren und Bakterien abtöten kann und deswegen zur Säuberung von Wunden und zum Schutz vor Infektionen angewendet wird.

Wenn nun hochwertiges Jod in die Schilddrüse gelangt, tötet es die Erreger ab, was vorübergehend Entzündungen auslösen kann beziehungsweise vorhandene Entzündungen verstärkt. Nimmt also jemand mit starker Thyreoiditis aufgrund einer Infektion zu viel Jod auf einmal, kann das für den Betroffenen sehr unangenehm werden, weil die Entzündungsreaktionen, aufgrund der absterbenden pathogenen Erregern, heftig ausfällt. Es gibt also einen Entzündungsschub, der mit einer Autoimmunreaktion verwechselt wird. Womöglich ist das die Erklärung dafür, warum körperlich gesunde Menschen bei höheren Joddosen keine Symptome verspüren, chronisch Erkrankte aber schon. Wenn bereits eine fortgeschrittene Schilddrüsenentzündung besteht, muss Jod sehr behutsam und langsam dosiert werden, damit die heftigen Symptome ausbleiben. Bitte besprechen Sie die Dosierung mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker!

Jod ist sehr bedeutsam für das Immunsystem und alle Drüsen und Organe und Jodmangel geht oft mit mehr oder weniger starken Symptomen einher. Dennoch muss Jod nicht unbedingt durch Ergänzungsmittel zugeführt werden. Das Jod in Lappentang, Braunalgen, Blasentang, Spirulina, Blattgemüse, Sprossen, etc. wirkt einem Jodmangel sehr wirksam entgegen. Eine ausreichende Versorgung mit Jod ist nicht nur für die Schilddrüse, sondern auch für folgende Organe wichtig:

  • Magen-Darm-Trakt
  • Eierstöcke
  • Prostata
  • Teile des Gehirns
  • Speicheldrüsen
  • Nebennieren
  • Brustdrüsen

J) Gesunde Ernährung bei Schilddrüsen Störungen

Wenn Sie an Schilddrüsen Störungen leiden, ernähren Sie sich am besten so gesund und hochwertig wie es geht. Wir empfehlen, auch bei den meisten anderen gesundheitlichen Störungen, die folgenden Nahrungsmittel Kategorien wegzulassen und durch gesündere Alternativen zu ersetzen.

  • Kuh-Milchprodukte
  • Zucker
  • Gluten
  • Weißmehl
  • Schweinefleisch

 

Essen Sie wenn möglich immer frische Speisen, wenn möglich in Demeter-Qualität und bereiten Sie Ihr Essen selbst zu.

K) Nahrungsergänzungen zur Unterstützung des Immunsystems

Die folgenden Vitalstoffe unterstützen bei Mangel das Immunsystem:

  • Selen
  • Vitamin E
  • Süßholzwurzel
  • Nebennieren- Adaptogene
  • Ashwagandha
  • Taigawurzel (Sibirischer Ginseng)
  • Rhodiola Rosea
  • Reishi
  • Cordyceps sinensis
  • L- Glutamin
  • Zinksulfat oder Zinkpicolinat
  • Vitamin B-Komplex
  • Glutathion
  • EPA/DHA
  • Biotin
  • Vitamin D3
  • Magnesiumglycinat (Ashwagandha, Ginseng, Rhodiola Rosea, Reishi, Cordyceps sinensis, Guduchi)
  • Chrompicolinat
  • Vitamin B12
  • Kurkumin
  • Proteolytische Enzyme (zwischen den Mahlzeiten)
  • Katzenkralle
  • L-Lysin
  • L- Tyrosin
  • Brennnesselblätter
  • Rote Meeresalgen – Atlantic Dulse (Vorsicht wegen dem Jodgehalt – kann Symptome verschlimmern)
  • Mangan
  • Kupfer
  • Brahmi

Die auf dieser Homepage dargestellten Methoden und Erklärungsmodelle sind nicht dazu da, Diagnosen zu stellen oder Therapien und Behandlungen im medizinischen oder heilpraktischen Sinne durchzuführen bzw. diese zu ersetzen.

Quellen und Links

Portrait_kontakt Robert Haas

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